Samstag, 29. April 2017
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Ein Weg voller Verheißungen – der Brüner Weg.

Für viele ist es vor allem eine direkte Verbindung von Schermbeck nach Marienthal, Brünen und Hamminkeln, also mehr ein Hindurch als ein Dort. Oft recht belebt und von Ausflüglern und Traktoren befahren, kann diese kleine Verkehrsader am Rande des Dämmerwalds auch völlig verlassen daliegen. Dann sieht man die Straße, wie sie sich über kleine Erhebungen und in Täler rollt, um in größerer Ferne wieder daraus hervorzukommen.
Ich liebe diese Wellen im Wiesen- und Ackermeer. Für mich ist dieser Weg die Verheißung pur: einfach dabeibleiben und am Ende vielleicht bei Pannebäcker auskommen und einkehren, am Fuchsbau vorzeitig abbiegen, oder sich einfach nach rechts in den Dämmerwald schlagen.
Abbiegen ist immer wieder möglich, an jeder Wegkreuzung. Und jedes Mal kann man dran vorbeifahren und sich sagen: Ich kann auch später noch rechts fahren. Da kommt ja noch ganz viel Landschaft, noch ganz viel Wald.
Und entlang des Wegs gibt es Geschichte und Leben: die Klever Landwehr – ein Territorialschutz aus dem Mittelalter – wird durch den Brüner Weg zerschnitten, und weiter hinten grasen Schafe, Ziegen, Ponys und Kühe.
Jana Magdanz

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